Nicht nur Einzelsiege zählen - Ausdauer und Kontinuität ist gefragt

Oskar Pritz und Galiah:
Seit Jahren erfolgreich dabei !
Das Motte des Distanzsports in Deutschland lautet: Angekommen ist gewonnen !
Auch
wenn die Zeiten immer schneller zu werden scheinen, in denen Strecken
bewälltigt werden und die Proffessionalität auch vor unserem
Sport nicht Halt zu machen scheint, so gibt es dennoch viele Distanzsportler,
die sich noch an diesen Leitsatz halten.
Für sie zählt nicht der Einzelsieg auf einer Strecke, sondern
viele Kilometer auf vielen Veranstaltungen und möglicht über
viele Jahre mit dem Pferd dabei zu sein.
Viele
Ehrungen und Championate zielen daher auf Kontinuität und werten
mehrere Ritte einer Saison , bestimmte Kilometerhürden und und und.
Natürlich sind diese Ehungen und Championate auch meist für
Fahrer zugänglich.
Zunächst sei da die Kilometer-Ehrung des VDD genannt.Ab 1000 km in der Wertung verleiht der VDD Schleife und Urkunde an Reiter/ Fahrer und Pferd.
Jeder Regionalbezirk hat zudem auch die Möglichkeit, eine jährliche Ehrung durchzuführen. Manche Bezirke haben sich zusammengetan, um eine größere Bandbreite an Wettkämpfen zu bieten.
Die umfangreichste Ehrung dieser Art ist hier sicher das Norddeutsche Championat
NRW, bestehend aus Westfalen und Rheinland trifft sich im Herbst , um die NRW- Ehrungen durchzuführen.
Auch im Osten Deutschlands gibt es immer mehr veranstaltungen und daher auch ein eigenes Championat.
Neben den Regionalen Ehrungen , gibt es aber auch noch folgende Deutschlandweite Auswertungen.
Bert
Fichtel wertet jährlich das VDD-Chamionat aus. Hier zählen
nur Langstrecken ab 80 km aufwärts , sowie Mehrtagesveranstaltungen.
Frederike Borowskis Langstreckenpreis
ist noch differenzierter: hier muss das Pferd-Fahrer/ Reiter - Paar schon
mindestes 1000km in die Wertung gebracht haben, bzw. drei Jahre unterwegs
sein, um sich für die Teilnahme zu qualifizieren.
Auf
der JHV im Herbst wird zudem auch jährlich der Penny-Dauster-
Gedächtnispreis verliehen.
Diesen Preis kann man nicht erfahren oder erreiten, er wird von einer
Jury an eine Person oder auch Pferd verliehen, welche(s) herausragende
Leistungen oder Verdienste im Distanzsport erbracht hat.
Einen Preis für die kleinen Sportler , also alle Ponys mit weniger als 50% Araberblut vergibt Inge Harbach jährlich: den Florett-Ponypreis.
Eine
Wertung nur für Arabische Rassen bietet der VZAP an.
Der ZSAA hat jahrelang
ein ähnlichs Championat durchgeführt, dies aber auf Grund der
großen Bandbreite ähnlicher Ehrungen mit 2007 eingestellt.
Diese
Liste ist noch längst nicht vollständig, hier sind erst einmal
die beständigsten und bekanntesten Ehrungen gelistet und erläutert.Jährlich
kommen neue hinzu.
Aktuelle Infos und Auschreibungen zu Ehrungen und Championaten findet
man auch in der Distanz Aktuell.